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04.01.2013

Inhalieren lindert die Symptome einer Erkältung. Viel Dampf hilft aber nicht viel. Daher das Tuch lieber zwischendurch anheben, sonst gerät der Kreislauf durcheinander.
Wer bei einer Erkältung inhaliert, muss dabei nicht extra tief Luft holen. Am besten sei es, normal zu atmen. Wer zum Inhalieren Topf oder Schüssel nutzt und sich dabei ein Tuch über den Kopf zieht, sollte es immer mal wieder anheben, um etwas Dampf entweichen zu lassen. Das erläutert Michael Deeg, Vorsitzender des Landesverbandes Baden vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Andernfalls könne es sein, dass der Kreislauf zu sehr belastet und dem Anwender dadurch schwindelig wird. Außerdem reiche es völlig, nur leicht erhitztes Wasser zu verwenden. Kochen dürfe es keinesfalls.
Einfacher ist das Inhalieren mit sogenannten Verneblern. Diese Geräten vernebeln das Wasser in winzige Tröpfchen, die ganz in tief in die Atemwege gelangen können. Das sei besonders bei einer Bronchitis sinnvoll, sagt Deeg. Dem Wasser in Verneblern könne Salz zur weiteren Befeuchtung der Atemwegschleimhäute zugesetzt werden. Ansonsten böten sich Kamille oder ätherische Öle an, an sich seien aber keine Zusätze nötig. Das richtige Mischungsverhältnis sollten Patienten mit ihrem Arzt oder Apotheker abklären.
Freiburg (dpa/tmn)
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