Sie befinden sich hier:

Startseite > Aktuelles > News > News: Schlank durch weniger Kohlenhydrate

11.02.2010: Schlank durch weniger Kohlenhydrate

Man sieht zwei Salatköpfe.

Schwere Speisen am Abend schlagen schnell auf die Hüften. Denn das Essen von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie Reis, Kartoffeln oder Getreide führt zum Anstieg des Bauchspeicheldrüsenhormons Insulin.

Darauf weist Prof. Torsten Albers von der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken hin. Das Hormon senkt den Blutzuckerspiegel, schleust Zucker aus dem Blut in die Zellen und fördert parallel den Körperfettaufbau.

Gleichzeitig hemmt es die Fettverbrennung – auch dadurch steigt der Körperfettanteil. Ebenfalls problematisch ist, dass die Kohlenhydrate die Freisetzung von Wachstumshormonen hemmen. Die Hormone mobilisieren normalerweise Fettsäuren aus den Fettzellen und schützen Muskelproteine vor dem Abbau. "Regelmäßig praktiziert, führen also abendliche Käse- und Wurstbrote zu einer Gewichtszunahme durch ein Mehr an Körperfett", erklärt der Studiengangsleiter Ernährungsberatung.

Besser sind abends Salatgerichte – zum Beispiel mit Ei, Käse, Tomate und etwas Olivenöl. Wer den Salat ohne Brot isst, profitiert laut Albers doppelt: "Durch den niedrigen Insulinspiegel startet der Fettabbau zum Einschlafzeitpunkt und wird durch die nächtliche, ungestörte Freisetzung von Wachstumshormonen unterstützt."

Quellen:

Saarbrücken (dpa/tmn)

Onmeda-Lesetipps:

Newsmanagement und Kontaktmöglichkeiten:

 

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2010 goFeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.