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24.01.2012

Rissige und spröde Haut an den Fersen lässt sich durch eine Extraportion Pflege vermeiden. Das weiß Hautärztin Anne Hundgeburth vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen und verrät, welche Cremes am besten wirken.
Die Füße werden am besten mit milden, rückfettenden Produkten gereinigt, rät die Hautärztin Anne Hundgeburth. Außerdem sollte man sie zweimal täglich großzügig mit Mitteln eincremen, die Harnstoff, Ammoniumlaktat, Hyaluronsäure oder Glycerin enthalten. Sie halten die Feuchtigkeit in der Haut, so dass diese geschmeidig bleibt. Fetthaltige Salben dagegen dichten die Haut zu sehr ab, der Schweiß kann nur unzureichend verdunsten.
Risse entstehen vor allem an Stellen mit stark verdickter Hornhaut und Schwielen, die sich durch schlecht sitzende Schuhe oder Fehlstellungen der Füße entwickeln können. Die Hornschicht wird dann oft spröde, trocken und rissig. Auch Senioren und Menschen mit Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Zinkmangel, Schuppenflechte oder Neurodermitis sind davon gefährdet.
Schon wenn sich Hautrisse zeigen, spätestens aber bei entzündeten Rissen, brennenden Rötungen oder schmerzhaften Schwellungen sollten Betroffene Hundgeburth zufolge zum Hautarzt gehen. Wer sich an einer Selbstbehandlung versucht, könne sich Verletzungen und Infektionen einhandeln.
Berlin (dpa/tmn)
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