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Probleme mit Geld: Mögliche Demenz

10.01.2012

Man sieht die Hand einer älteren Person, die in einem Portemonnaie nach Münzen sucht.

Doppelt bezahlte Rechnungen oder ein chaotisches Scheckbuch: Beides kann auf eine Demenz hindeuten. Psychologische Studien haben gezeigt, dass Probleme mit den Finanzen eines der frühesten Anzeichen für eine Demenz sind.

Senioren, die später typische Alzheimersymptome entwickeln, haben oft schon früh Schwierigkeiten, Geld richtig abzuzählen, den Kontoauszug zu verstehen oder Überweisungen auszufüllen. Das berichtet die Zeitschrift "Psychologie heute".

Fängt ein Familienmitglied mit Gedächtnisproblemen an, Rechnungen zweimal zu bezahlen oder Eintragungen im Scheckbuch durcheinanderzubringen, sollten bei Angehörigen die Alarmglocken läuten. Darauf weist der Neuropsychologe Daniel Mason hin. Um Betroffene vor finanziellen Verlusten zu schützen, sollten Angehörige früh einschreiten. Denn den Patienten seien ihre nachlassenden Fähigkeiten nicht bewusst.

In einer Studie am Alzheimer Disease Research Center der Universität von Alabama verglichen Wissenschaftler um Mason 87 Patienten mit Gedächtnisproblemen mit 76 gesunden Senioren. Sie wurden auf ihre finanziellen Fähigkeiten getestet. 25 Patienten, die binnen eines Jahres ein Alzheimerleiden entwickelten, schnitten in einem zweiten Test deutlich schlechter ab.

Quellen:

Weinheim (dpa/tmn)

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