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PMS: So bleibt Frau gelassen08.12.2011 ![]() Ein gesunder Lebensstil kann Beschwerden vor der Monatsblutung lindern. Sport, Spaziergänge und gesunde Ernährung wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Wem das nicht hilft, der kann zu pflanzlichen Hilfsmitteln greifen, raten Experten. Frauen mit prämenstruellem Syndrom (PMS) sollten sich ausgewogen ernähren und viel bewegen, rät der Berufsverband der Frauenärzte in München (BVF). Sport oder Spaziergänge regten die Durchblutung an, die krampflösend wirke. Außerdem sollten Betroffene in der zweiten Zyklushälfte ausreichend schlafen sowie Stress, Nikotin und Alkohol vermeiden. Reichen solche Maßnahmen nicht aus, empfiehlt der Verband pflanzliche Präparate mit Mönchspfeffer, Traubensilberkerze, Johanniskraut oder Melisse. Sie wirkten entspannend und entkrampfend. Bei akuten Beschwerden helfen dem BVF zufolge Schmerzmittel. Langfristig und in schweren Fällen können hormonelle Verhütungsmethoden wie die Einnahme der Pille erwogen werden. Auch das Führen eines PMS-Kalenders ist ratsam. Darin sollten alle auftretenden Beschwerden aufgeschrieben werden, ebenso wie die Ernährung, Schlaf oder Bewegung jedes Tages. Dies helfe dem Arzt, Auslösern von Schmerzen oder Schlafstörungen auf die Spur kommen. Betroffene Frauen sollten ihrem Frauenarzt die Beschwerden möglichst genau beschreiben. Um die Ursache der PMS zu finden, fragt der Gynäkologe zudem die Krankheitsgeschichte seiner Patientin ab und untersucht sie körperlich. Der BVF empfiehlt zusätzlich eine Blutuntersuchung, um Krankheiten wie etwa eine Schilddrüsenunterfunktion auszuschließen. PMS kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen fällt der Östrogenspiegel in der zweiten Zyklushälfte ab, während das Progesteron laut BVF zunimmt. Zum anderen könnten Vitaminmangel, Stress, Bewegungsmangel oder eine vererbte Veranlagung zu den Beschwerden beitragen. PMS äußert sich zwei Wochen bis zum Einsetzen der Monatsblutung durch Symptome wie Reizbarkeit, Wassereinlagerungen, Bauch-, Kopf- oder Rückenschmerzen, Brustspannen oder Schlafstörungen. Nach Angaben des BVF kennen etwa 60 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter PMS-Beschwerden. Quellen:München (dpa/tmn) Onmeda-Lesetipps:Newsmanagement und Kontaktmöglichkeiten:© gofeminin.de GmbH
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