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19.11.2012

Nicht selbst herumdoktern, sondern lieber den Arzt ranlassen: Große Blutblasen entstehen durch Reibung und sollten ausschließlich vom Dermatologen behandelt werden.
Eine große Blutblase sollte nur unter sterilen Bedingungen beim Arzt geöffnet werden. "Der Mediziner sticht mit einer Nadel in den Blasenrand, fängt das Blut mit einem sterilen Tupfer auf und verbindet die Stelle", erklärt Uta Schlossberger, Dermatologin aus Köln. Die Heilungsdauer betrage zwischen drei und sieben Tagen, je nach Patient. Kleine Blutblasen sollten dagegen geschlossen bleiben und mit einem Pflaster abgedeckt werden.
Eine Blutblase entsteht durch Reibung, zum Beispiel durch sportliche Betätigung oder beim Ausführen einer handwerklichen Tätigkeit. "Durch diese Reibung wird ein Blutgefäß gequetscht, und eine der drei Hautschichten löst sich von den anderen. Das Blut fließt dann zwischen die gelösten Schichten", erläutert Schlossberger, die Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen ist. Eine Blutblase entsteht seltener als eine normale Blase, bei der Zellplasma zwischen die gelösten Hautschichten fließt.
Köln (dpa/tmn)
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