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15.01.2013

Glattes Eis und rutschiger Schnee: Die Sturzgefahr im Winter ist groß. Wer seine Schritte mit Vorsicht und Bedacht wählt, kann dieses Risiko mindern.
Bei Schnee und Eis sollte man die Füße beim Gehen eher nach außen drehen. Dadurch bekommt der Körper eine stabilere Unterstützungsfläche. Sicherer sei es auch, kleinere Schritte zu machen, rät Prof. Nadja Schott vom Lehrstuhl für Kognition und Motorik an der Universität Stuttgart. Ist der Untergrund sehr glatt, geht man am besten dicht an einer Hauswand entlang. So kann man sich besser abfangen.
Geraten Fußgänger ins Straucheln, sollten sie versuchen, die Unterarme vors Gesicht zu nehmen und die Hände auszustrecken. So wird bei einem Sturz der Kopf geschützt. Wer nach hinten kippt, kann das Kinn aufs Brustbein ziehen und einen runden Rücken machen. Das kann einen Aufprall etwas mildern. Außerdem wichtig: "Beim Fallen alles loslassen, was man in den Händen hält", empfiehlt Schott.
Stuttgart (dpa/tmn)
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