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21.11.2011

Nicht nur Alkohol, auch zu fettes Essen kann der Leber schaden. Darauf weist Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten anlässlich des Deutschen Lebertags am Sonntag (20. November) hin.
Eine gesunde und fettarme Ernährung beugt Lebererkrankungen vor. Denn zu fettes Essen kann dem Organ schaden und zu einer sogenannten nicht-alkoholischen Fettleber führen, sagt Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten. Wichtig sei der Verzicht auf gesättigte Fettsäuren aus tierischen Fetten, gut dagegen die reichliche Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, aus pflanzlichen Fetten und Kaltwasserfischen.
Wer bereits eine verfettete Leber hat, sollte seine Kohlenhydratzufuhr verringern und regelmäßig seine Ausdauer trainieren, rät Wesiack. Auch gegen die Viruserkrankungen Hepatitis A und Hepatitis B sollten Betroffene sich impfen lassen, um zu verhindern, dass sich die Fettleber entzündet. Eine Leberzirrhose und tödliches Leberversagen sind mögliche Folgen einer Entzündung. Schätzungsweise zehn Millionen Menschen in Deutschland haben eine verfettete Leber, unter anderem, weil sie zu fett und kalorienreich essen.
Wiesbaden (dpa/tmn)
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