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Diätprogramme auf Seriosität prüfen

13.01.2012

zwei Füße auf einer Waage

Wer mit einem Diätprogramm dem Winterspeck zu Leibe rücken will, sollte die verschiedenen Angebote genau unter die Lupe nehmen. Worauf man zu achten hat, hat die Verbraucherzentrale Bayern zusammengestellt.

Ein gutes Abnehmprogramm komme ohne Schlankheitspillen und Nahrungsergänzungsmittel aus, biete den Abnehmwilligen eine ärztliche Betreuung und werde von qualifizierten Experten wie Ärzten oder Ernährungswissenschaftlern geleitet, erklärt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Mit einer neuen Checkliste der Verbraucherzentrale können Verbraucher Schlankheitsstudios und Abnehmkurse auf ihre Seriosität hin überprüfen.

Qualitativ hochwertige Abnehmprogramme sind der Checkliste zufolge zum Beispiel daran zu erkennen, dass Krankenkassen oft einen Teil der Kosten erstatten. Vor kurzfristig angesetzten Radikaldiäten warnt Danitschek. Besser sei es, auf Programme zu setzen, mit der die Ernährung umgestellt wird. Die Energiezufuhr solle am Tag nicht unter 1.000 Kilokalorien liegen, da sonst Heißhungerattacken jeden Erfolg zunichtemachten. Die Speisepläne sollten leicht in den Alltag eingebaut werden können, ohne Verbote von Lebensmitteln.

Quellen:

München (dpa/tmn)

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