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Das hilft bei empfindlicher Winterhaut

18.01.2013

Jemand cremt seine Hände ein.

Klirrende Kälte oder trockene Heizungsluft: Im Winter ist die Haut vielen Strapazen ausgesetzt. Mit fettreichen Cremes kann Entzündungen und Rissen vorgebeugt werden.

Vor allem Menschen mit empfindlicher Haut sollten im Winter zu fettreicherer Kosmetik greifen. Denn bei Kälte produziere die Haut weniger eigene Fette, die sich außerdem schlechter verteilen, erläutert die Bundesapothekerkammer in Berlin. Hinzu komme, dass die Haut im Winter durch Heizungsluft mehr Feuchtigkeit verliert. Dadurch drohen Risse, durch die Schadstoffe eindringen und zu Entzündungen oder Ekzemen führen können. Um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten, sollten die Pflegeprodukte Feuchthaltesubstanzen wie Glycerin oder Harnstoff enthalten.

Besonders wichtig ist ein guter Hautschutz beim Wintersport. Um Schäden durch Kälte und das Austrocknen der Haut zu verhindern, empfehlen sich Pflegeprodukte auf wasserfreier oder wasserarmer Grundlage wie Lipogele, Fettpasten oder Wasser-in-Öl-Cremes. Wer sich allerdings länger in beheizten Räumen aufhält, sollte fettreiche Pflegeprodukte entfernen, rät Thomas Bankert, Vizepräsident der Apothekerkammer. Sonst riskiere man, dass sich die Haut überwärmt.

Quellen:

Berlin (dpa/tmn)

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