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29.08.2011

Leiden chronisch Lungenkranke an einer Schlafapnoe, kann der nächtliche Gebrauch einer Atemmaske ihr Leben verlängern. Darauf weist Prof. Heinrich Worth, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.
Bei einer Schlafapnoe fällt die Atemwegsmuskulatur beim Schlafen immer wieder in sich zusammen und verschließt sich. Das führt wiederholt zu Atemstillständen, auf die das Gehirn mit körperlichem Wachwerden reagiert – der Schlaf ist damit nicht mehr erholsam. Lautstarkes Schnarchen mit Atempausen und ein Gefühl von Müdigkeit und Schlappheit tagsüber sind typische Anzeichen.
Die Atemmaske führt den Betroffenen permanent Raumluft mit geringem Überdruck zu, um die Atemwege offen zu halten und einen normalen Schlaf zu ermöglichen. So lässt sich Herzbeschwerden, Bluthochdruck und Schlaganfällen vorbeugen. Wichtig ist laut Worth allerdings das konsequenten Benutzen der Maske von mindestens sechs Stunden pro Nacht, da die Therapie erst dann optimal wirkt. Menschen mit einer chronisch-obstruktive Lungenerkrankung haben aufgrund ihrer Krankheit eine kürzere Lebenserwartung als Gesunde.
Berlin (dpa/tmn)
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