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04.02.2013

Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel, Übergewicht – ein ungesunder Lebensstil begünstigt die Anfälligkeit für eine Krebserkrankung. Besonders die Kombination aus Tabak- und Alkoholkonsum ist besonders schädlich.
Wer raucht und trinkt, erhöht sein Risiko für eine Krebserkrankung. Die Risiken durch beide Substanzen verstärken sich vermutlich gegenseitig, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln anlässlich des Weltkrebstags am Montag (4. Februar). Die Gefahr zum Beispiel von Speiseröhrenkrebs sei dadurch noch größer als allein durch das Rauchen.
Raucher sind nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) bis zu 20 Mal stärker als Nichtraucher gefährdet, Lungenkrebs zu bekommen. Auch Passivrauchen erhöhe die Krebsgefahr. Tabakkonsum könne aber nicht nur Lungen- oder Speiseröhrenkrebs, sondern auch Magen-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen- oder Blasenkrebs verursachen, betont die BZgA.
Regelmäßiger und übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt der BZgA zufolge die Bildung von Tumoren. Besonders betroffen seien Mund- und Rachenraum, die Speiseröhre sowie die weibliche Brust. Frauen sollten deshalb täglich nicht mehr als einen Viertelliter Bier und Männer nicht mehr als einen halben Liter Bier trinken, rät die DKG.
Köln (dpa/tmn)
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