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Erblich bedingter Haarausfall bei Männern

Definition

Stand: 1. Mai 2008Autor: Onmeda-Redaktion

Die Diagnose Haarausfall wird gestellt, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und ein erheblicher Unterschied zwischen der Anzahl abgestoßener und nachwachsender Haare besteht. Bei Verdacht auf Haarausfall sollte man die ausgefallenen Haare über mehrere Tage hinweg zählen, bevor man sich Gedanken über eine Behandlung oder einen Arztbesuch macht.

Die Grenze zwischen natürlichem Haarausfall und therapiebedürftigem Haarausfall verläuft fließend. Ein gewisses Maß an Haarverlust ist völlig natürlich, schließlich erneuert sich das einzelne Haar ständig. Jede Haarwurzel durchläuft einen Zyklus aus Wachstum (Anagenphase), Übergangsphase (Katagenphase) und Ruhephase, an dessen Ende das Haar ausfällt (Telogenphase).

In der Wachstumsphase wird das Haar über die Wurzel mit Nährstoffen versorgt, in der Übergangsphase wird die Versorgung des Haars gestoppt und am Ende der Telogenphase wird das Haar schließlich abgestoßen. Sind weniger als etwa 80 Prozent der Haare in der aktiven Wachstumsphase, spricht man von Haarausfall. Jeder zweite Mann leidet unter mehr oder weniger stark ausgeprägtem erblich bedingten Haarausfall.

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