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Stand: 1. Mai 2008Autor: Onmeda-Redaktion
Während der Schwangerschaft steigt der Spiegel des Hormons Östrogen im Körper an und es kommt zu verstärktem Haarwachstum. Viele Frauen freuen sich in der Zeit über ein schönes, dichtes und glänzendes Haar. Fällt aber nach der Entbindung der Hormonspiegel wieder auf das Ausgangsmaß zurück, treten plötzlich viele Haare aus dem Wachsstumsstadium (Anagenphase) in das Ruhe- und Ausfallstadium (Telogenphase) über. Nach zwei bis vier Monaten fallen diese überschüssigen Haare aus und es kommt zum so genannten postpartalen Effluvium.
Frauen, die nach mehreren Jahren die Anti-Baby-Pille absetzen, können ebenfalls verstärkt Haare verlieren. Ganz wie beim Phänomen des Haarverlusts nach einer Geburt, ist auch hier die Ursache der plötzlich absinkende Spiegel des Hormons Östrogen. In der Regel normalisiert sich in beiden Fällen das Haarwachstum auch ohne Therapie nach mehreren Wochen wieder und der übermäßige Haarausfall stoppt.
Sollte nach einiger Zeit keine Besserung des Haarausfalls auftreten, können Kombinationspräparate, die schwefelhaltige Aminosäuren und B-Vitamine enthalten, helfen. Diese Inhaltsstoffe liefern dem Haar wichtige Aufbaustoffe für das Haarwachstum.
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