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Startseite > Aktuelles > Haarausfall bei Frauen > Erblich bedingter Haarausfall
Erblich bedingter Haarausfall(Stand: 1. Mai 2008) AllgemeinesBei Männern ist der erblich-hormonell bedingte Haarausfall die häufigste Form des Haarverlusts. Aber viele wissen nicht, dass auch Frauen unter dieser so genannten androgenen Alopezie leiden können. Die Verlaufsform ist bei beiden Geschlechtern aber sehr unterschiedlich. Während sich bei Männern zunächst die so genannten Geheimratsecken bilden und sich später auch das Haar von der Stirn bis zum Hinterkopf lichtet, dünnt sich bei Frauen das Haar entlang des Scheitels aus, sodass die Kopfhaut durchschimmert. Sehr selten bildet sich eine komplette Glatze. Grund für den erblich bedingten Haarausfall ist eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron beziehungsweise seinem Abbauprodukt Dihydrostestosteron (DHT). Dieses ist in der Lage, die Haarwurzel zu schädigen und die Wachstumsphase der Haare zu verkürzen. In der Folge werden die Haare kürzer und dünner, bis der Kopf nur noch von einem weichen Flaum aus feinen, kurzen, schwach pigmentierten Haaren bedeckt ist. Insgesamt haben etwa 30 bis 40 Prozent aller über 50-jährigen Frauen durch einen erblich bedingten Haarausfall die Hälfte ihres Haarvolumens verloren. Meist setzt der Haarausfall erst nach den Wechseljahren ein. Schuld ist häufig nicht ein ansteigender Testosteronspiegel der Frau, sondern ein verschobenes Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen zugunsten der männlichen Geschlechtshormone. Neben dem Haarausfall treten häufig auch Symptome wie Hautunreinheiten und ein gesteigerter Talgabfluss auf. Weiterlesen: Erblich bedingter Haarausfall: Therapie des Haarausfalls Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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