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Erblich bedingter HaarausfallTherapie des HaarausfallsStand: 1. Mai 2008Autor: Onmeda-Redaktion Einmal ausgefallene Haare können nicht wieder hergestellt werden. In diesem Fall kann nur eine Haartransplantation helfen. Ziel einer Therapie bei einem erblich bedingten Haarausfall muss daher sein, die Haarwurzel vor dem schädigenden Einfluss des Dihydrotestosterons (DHT) zu schützen und so zu verhindern, dass die Wurzel zerstört wird. Der Wirkstoff Alfatradiol (in Form von Haartinkturen) erreicht dies, indem er das Enzym hemmt, welches für den Abbau von Testosteron zu DHT verantwortlich ist. Alfatradiol kann bei Frauen und Männern eingesetzt werden. Auch beim Wirkstoff Minoxidil konnte eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Auf welche Weise dieser wirkt, konnte aber noch nicht geklärt werden. Auch Anti-Baby-Pillen, die neben Östrogenen auch spezielle Gestagene enthalten, können eingesetzt werden, um den erblich bedingten Haarausfall der Frau zu behandeln. Gestagene zeigen eine gegen die männlichen Geschlechtshormone gerichtete Wirkung (Antiandrogene), womit sie die Zerstörung der Haarwurzeln verhindern. Eine medikamentöse Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls sollte so früh wie möglich begonnen werden. Sobald man die Mittel wieder absetzt, schreitet auch der Haarausfall wieder voran. Neben der spezifischen Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls, können Kombinationspräparate, die schwefelhaltige Aminosäuren und B-Vitamine enthalten, dem Haar wichtige Aufbaustoffe für das Wachstum unterstützend zuführen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaErblich bedingter Haarausfall
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