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Deutscher Kopfschmerztag 2009Stand: 3. September 2009Autor: Onmeda-Redaktion ÜberblickSie hämmern, dröhnen, pochen und machen so manch einem das Leben schwer: Kopfschmerzen. In Deutschland ist etwa jeder Dritte regelmäßig oder ständig von Kopfschmerzen betroffen. Die häufigsten Formen sind Spannungskopfschmerzen und Migräne. Insgesamt lassen sich über 220 Arten von Kopfschmerzen und Auslösern unterscheiden. Aus gutem Grund also wird dem Kopfschmerz ein Tag gewidmet: Am 05. September ist Deutscher Kopfschmerztag. Da stimmt was nicht Kopfschmerzen selbst sind noch keine Krankheit, aber sie sind ein Zeichen dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt. Deshalb müssen länger anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen medizinisch abgeklärt werden. In über 90 Prozent der Fälle ergibt die medizinische Untersuchung jedoch, dass weder organische Erkrankungen noch Verletzungen für die Kopfschmerzen verantwortlich sind. Die Ursachen für Kopfschmerzen reichen von Verspannungen, Stress und Alkohol über Infekte wie Erkältung, Grippe oder Nasennebenhöhlen-Entzündungen bis hin zu Flüssigkeitsmangel und Bluthochdruck. In manchen Fällen stecken auch ernsthafte Erkrankungen wie Hirnhautentzündung oder Kopfverletzungen hinter den Schmerzen. Schmerzmittel und Wetterfühligkeit Was viele nicht wissen: Auch die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu Kopfschmerzen führen. Hin und wieder ein Schmerzmittel gegen die Kopfschmerzen einzunehmen ist unbedenklich. Wer aber bei Kopfschmerzen sehr häufig und über einen längeren Zeitraum zu Schmerzmitteln greift, riskiert, dass die Kopfschmerzen immer häufiger wiederkehren. Neben Stress oder Erkrankungen kann oft schlicht und einfach ein Wetterumschwung für die Kopfschmerzen verantwortlich sein. Wie Mediziner in einer Untersuchung feststellten, machen vor allem Temperaturanstiege vielen Köpfen zu schaffen. Ein Temperaturanstieg von 5 Grad Celsius treibt das Kopfschmerzrisiko um 7,5 Prozent in die Höhe. Ebenso erhöht ein niedriger Luftdruck die Wahrscheinlichkeit für Kopfschmerzen. Die Luftverschmutzung hat der Untersuchung zufolge keinen Einfluss auf Kopfschmerzen. Besonders empfindlich auf Wetterveränderungen reagieren Menschen mit Migräne. Kopfschmerzen bei Kindern Auch bei Kindern sind Kopfschmerzen weit verbreitet: Zwischen 10 und 30 Prozent aller Kinder weltweit klagen regelmäßig über Kopfschmerzen. Dabei sind Mädchen häufiger betroffen als Jungen. Bei Jungen scheinen vor allem psychosoziale Faktoren wie Stress in der Familie und ein übervoller Terminkalender das Kopfschmerzrisiko zu erhöhen. Für Mädchen spielt offenbar die Reaktion der Eltern auf die Schmerzen eine Rolle – demnach erhöhen sowohl überfürsorgliche als auch negative Reaktionen das Kopfschmerzrisiko. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaDeutscher Kopfschmerztag 2009
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