Vismodegib

Wirkstoff || Quellen (Stand: 24. Juni 2016)

auch bezeichnet als:
2-Chlor-N-(4-chlor-3-pyridin-2-ylphenyl)-4-methansulfonylbenzamid; Vismodegibum

Welche Nebenwirkungen kann Vismodegib haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Vismodegib. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Verminderter Appetit, Schmeckstörung, Geschmacksverlust, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Haarausfall, Juckreiz, Muskelkrämpfe, Ausbleiben der Regelblutung, Gewichtsverlust, Müdigkeit.

Häufige Nebenwirkungen:
Anstieg der Leber-Enzyme, Austrocknung, Mangel an Natrium im Blut, teilweiser Geschmacksverlust, Verdauungsstörungen, Oberbauchschmerzen, Bauchschmerzen, Ausschlag, Ausfall der Wimpern und teilweise der Augenbrauen, unnormales Haarwachstum, Gelenkschmerzen, Schmerzen in den Gliedmaßen, Rückenschmerzen, Brustmuskelschmerzen, Muskelschmerzen allgemein, Leistenschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates, allgemeine Schmerzen, Schwäche.

Besonderheiten:
Die Beobachtung des Wirkstoffs hinsichtlich auftretender Nebenwirkungen ist noch nicht abgeschlossen. Dafür ist eine aktive Mitwirkung der Patienten nötig. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, Patienten mit möglichen Nebenwirkungen umgehend zu melden.

Bei Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs der Basalzellen besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer zusätzlichen Krebserkrankung der Haut (Plattenepithelkarzinom). Ob dieses Risiko im Zusammenhang mit der Vismodegib-Behandlung steht, ist nicht abschließend geklärt. Die Patienten müssen sich in jedem Fall selbst aufmerksam beobachten und alle Hautveränderungen während der Therapie sofort ihrem behandelnden Arzt zeigen.




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