Ulipristal

Wirkstoff || Quellen (Stand: 08. Dezember 2017)

auch bezeichnet als:
11beta-[4-(Dimethylamino)phenyl]-17-hydroxy-19-norpregna-4,9-dien-3,20-dion; Ulipristalum

Welche Nebenwirkungen kann Ulipristal haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Ulipristal. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Die Nebenwirkungen unterscheiden sich leicht in Art und Häufigkeit, je nachdem, ob Ulipristal einmalig und hochdosiert als "Pille danach" oder über eine gewisse Zeit viel niedriger dosiert gegen Gebärmutterwand-Wucherungen eingesetzt wird.

Einmalige hochdosierte Einnahme
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Bauchschmerzen, Regelunregelmäßigkeiten.

Häufige Nebenwirkungen:
Infektionen, seelische Störungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen, Verdauungsstörungen, Muskelkrämpfe, Rückenschmerzen, Regelschmerzen, verlängerte Regelblutung, verstärkte Regelblutung, Müdigkeit.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Appetitstörungen, Depressionen, Angst, Schlaflosigkeit, Libido-Störungen, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Zittern, Verschwommensehen, Hitzewallungen, Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit, Blähungen, Akne, Hautausschlag, Juckreiz, Bewegungsschmerzen, vermehrter Harnfluss, Brustschmerzen, Schamteilschmerzen, Gebärmutterkrämpfe, Prämenstruelles
Syndrom, Schamteiljucken, Scheidenausfluss, Schmerzen.

Seltene Nebenwirkungen:
Austrocknung, Aufmerksamkeitsstörung, Geschmacksstörung, Antriebshemmung, Schwindel, Nasennebenhöhlenbeschwerden, Husten, Nasenbluten, trockener Rachen, Sodbrennen, Zungenentzündung, Zahnschmerzen, Nesselsucht, Nierensteine, Nierenschmerzen, Urinverfärbung, Aufplatzen von Eierstockzysten, Brustkorbbeschwerden, Entzündungen, Krankheitsgefühl, Fieber, Durst, Schüttelfrost.

Besonderheiten:
Wenn nach Behandlung mit Ulipristal eine Schwangerschaft eintritt, muss der Arzt wie bei jeder Schwangerschaft die Möglichkeit einer Eierstock- oder Bauchhöhlenschwangerschaft in Betracht ziehen. Eine solche Schwangerschaft kann auch bei Auftreten von Blutungen aus der Gebärmutter fortbestehen.

Nach der Einnahme des Wirkstoffs kann die folgende Regelblutung um einige Tage verfrüht (mehr als sieben Tage) oder verspätet (um mehr als 20 Tage) auftreten.

niedriger dosierte Einnahme über längere Zeit
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Ausfall der Regelblutung, Verdickung der Gebärmutterwand.

Häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Schwindel, Beuchschmerzen, Übelkeit, Akne, vermehrtes Schwitzen, Muskelschmerzen, Gebärmutterblutungen, Hitzewallungen, Zysten an den Eierstöcken, Unterbauchschmerzen, Scherzen an den Brüsten, Druckempfindlichkeit der Brüste, Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), Müdigkeit, erhöhter Cholesterin-Wert.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Angst, Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühl, Nasenbluten, Verdauungsstörungen, trockener Mund, Blähungen, Verstopfung, Haarausfall, trockene Haut, Rückenschmerzen, Harninkontinenz, Scheidenausfluss, zusätzliche Blutungen, Brustbeschwerden, Brustschwellung, Aufplatzen von Eierstockzysten, Erschöpfung, erhöhte Triglyceride im Blut, Gewichtszunahme.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
schwere Leberschädigung (bis zur Notwendigkeit einer Ogranverpflanzung).

Besonderheiten:
Wenn eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut auch nach drei Monaten nach dem Ende der Behandlung und dem Wiedereintreten der Regelblutung weiter fortbesteht, wird der Arzt diese näher untersuchen, um mögliche Grunderkrankungen auszuschließen. Anzeichen einer solchen Verdickung ist eine besonders starke Regelblutung.




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