Trastuzumab

Wirkstoff || Quellen (Stand: 30. März 2017)

auch bezeichnet als:
MAB anti-HER-2; monoklonaler Antikörper gegen HER-2; Trastuzumabum

Welche Nebenwirkungen kann Trastuzumab haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Trastuzumab. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Brustkrebs im Frühstadium
Häufige Nebenwirkungen:
Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Armschmerzen, Beinschmerzen, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Schulterschmerzen, Brustwandschmerzen, Muskelkrämpfe, Skelettmuskulaturschmerzen, Nasen-Rachen-Entzündung, Grippe, Infektionen der oberen Atemwege, Harnwegsinfektionen, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung, Blasenentzündung, Rachenentzündung, Bronchitis, Gürtelrose, Ermüdung, Wasseransammlung in Armen und Beinen, Fieber, Schwäche, Schüttelfrost, Brustkorbschmerzen, Grippe-ähnliche Erkrankung, Wasseransammlungen im Gewebe, Brustkorbbeschwerden, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Oberbauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Magenschleimhautentzündung, Mundschleimhautentzündung, Kopfschmerzen, Benommenheit, nervliche Missempfindungen, Schwindel, Hitzewallungen, Bluthochdruck, Lymphstau, Ausschlag, Juckreiz, Nagelveränderungen, Nagelkrankheiten, Hautrötung, Husten, Atemprobleme, Rachenschmerzen, Schlundschmerzen, Belastungsatemnot, Nasenlaufen, Nasenbluten, Brustschmerzen, Schlaflosigkeit, Depressionen, Unruhe, Herzklopfen, Herzmuskelschwäche, Herzrasen, Herzleistungsverringerung, Gewichtszunahme, Harnentleerungsstörungen.

Bustkrebs mit Tochtergeschwulsten
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Bauchschmerzen, Schwäche, Brustkorbschmerzen, Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Ausschlag.

Häufige Nebenwirkungen:
Grippe-ähnliche Erkrankung, Rückenschmerzen, Infektion, Nackenschmerzen, Unwohlsein, Überempfindlichkeitsreaktion, Brustdrüsenentzündung, Gewichtsverlust, Blutgefäßerweiterung, Herzrhythmusstörungen (supraventrikuläre Tachyarrhythmie), niedriger Blutdruck, Herzmuskelschwäche, Herzmuskelerkrankung, Herzklopfen, Essensverweigerung, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Leberdruck, Leberberührungsempfindlichkeit, trockener Mund, Hämorrhoiden, Weiße-Blutkörperchen-Mangel, Hautblutungen, Wasseransammlung in Armen und Beinen, Wasseransammlung im Gewebe, Knochenschmerzen, Beinkrämpfe, Gelenkentzündung, Benommenheit, nervliche Missempfindungen, Schläfrigkeit, Bluthochdruck, Nervenschäden in Armen und Beinen, Zittern, Angstzustände, Depressionen, Schlaflosigkeit, Asthma, Hustenverstärkung, Atemnot, Nasenbluten, Lungenfunktionsstörungen, Rachenentzündung, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung, Harnwegsinfektionen, Juckreiz, Schwitzen, Nagelveränderungen, trockene Haut, Haarausfall, Akne, Hautausschlag (fleck- und bläschenförmig), Geschmacksveränderung.

Besonderheiten:
Wird Trastuzumab zusammen mit anderen Zytostatika eingesetzt, können sich Art und Häufigkeit der Nebenwirkungen stark verändern.

Zu Beginn der Therapie mit Trastuzumab muss der Arzt die Herzfunktion prüfen und danach alle drei Monate kontrollieren. Sinkt die Pumpleistung der linken Herzkammer zehn Prozentpunkte unter den Ausgangswert, ist die Therapie zu beenden. Nach der Behandlung muss die Herzkontrolle über zwei Jahre hinweg halbjährlich erfolgen. Hat der Patient zu Trastuzumab noch zusätzlich Anthracycline erhalten, muss die Herzfunktion über fünf Jahre hinweg jährlich überrpüft werden.




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