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Tamsulosin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 11. März 2008)

auch bezeichnet als:
5-(2-((2-(2-Ethoxyphenoxy)ethyl)amino)propyl)-2- methoxybenzensulfonamid; Tamsulosinum

So wirkt Tamsulosin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Tamsulosin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Alpha-Sympatholytika, zu welcher der Wirkstoff Tamsulosin gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs: Tamsulosin

Tamsulosin wird bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt, um die Symptome einer Harnabflussstörung zu lindern. Zu diesen Symptomen gehören erschwertes sowie häufiges nächtliches Wasserlassen. Ist die Prostata bereits stark vergrößert, kann es sogar zur Harninkontinenz kommen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Tamsulosin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Tamsulosin

Tamsulosin gehört zur Gruppe der Alpha-Sympatholytika. Es wirkt speziell an den Alpha-1-Rezeptoren im Urogenitaltrakt. Alpha-1-Rezeptoren sind spezielle Bindungsstellen der sympathischen Fasern des vegetativen Nervensystems, die normalerweise durch die körpereigenen Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin aktiviert werden. Tamsulosin verdrängt diese körpereigenen Botenstoffe an den Rezeptoren und unterdrückt damit deren Wirkung.

Alpha-1-Rezeptoren befinden sich an bestimmten Muskelzellen innerhalb des Gewebes der Vorsteherdrüse (Prostata). Die Prostata liegt ringförmig um die Harnröhre, die aus der Harnblase nach außen führt. Im Rahmen einer gutartigen Prostatavergrößerung kommt es zur mechanischen Verengung der Harnröhre durch die stark vergrößerte Prostata. Zusätzlich tritt auch eine erhöhte Anspannung der glatten Muskulatur im Prostatagewebe auf, was die Harnabflussstörung noch verstärkt. Diese über Alpha-1-Rezeptoren vermittelte Anspannung der glatten Muskelzellen wird durch Tamsulosin gesenkt. Die Harnröhrenverengung verringert sich und erleichtert damit das Wasserlassen deutlich.

Tamsulosin wirkt besonders lang. Außerdem trat im Gegensatz zu anderen Alpha-Sympatholytika bisher kein unerwünschter Blutdruckabfall auf.







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