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Tamoxifen

Wirkstoff || Quellen (Stand: 03. November 2013)

auch bezeichnet als:
(Z)-2-[4-(1,2-Diphenyl-1-butenyl)phenoxy]-N,N- dimethylethylamin; Tamoxifenum; {(Z)-2-[4-(1,2-Diphenylbut-1-en-1- yl)phenoxy]ethyl}dimethylazan

So wirkt Tamoxifen

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Tamoxifen. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Antiöstrogene, Zytostatika, zu welcher der Wirkstoff Tamoxifen gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs: Tamoxifen

Tamoxifen wird zur weiterführenden Behandlung nach einer Erstbehandlung von Brustkrebs eingesetzt. Tamoxifen dient auch zur Behandlung von Tochtergeschwüren bei einem Brustkrebs-Tumor.

Darüber hinaus hat sich Tamoxifen in einer vierjährigen klinischen Studie (NSABP-Studie = National Surgical Adjuvant Breast and Bowel Projekt) auch zur Verhütung von Brustkrebs bei Hochrisikopatientinnen als wirksam erwiesen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Tamoxifen sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Tamoxifen

Manche Krebsarten werden in ihrer Entstehung und ihrem Wachstum durch Hormone gefördert. Die ist zum Beispiel der Fall bei Brustkrebs, dessen Entwicklung und Ausbreitung von dem weiblichen Sexualhormon Östrogen abhängig ist. Das Östrogen heftet sich dabei an spezielle Hormon-Rezeptoren an den Krebszellen und regt sie zum Wachstum an.

Tamoxifen gehört zur Wirkstoffgruppe der Antiöstrogene und blockiert typischerweise die Bindung von Östrogen an den Hormonrezeptor der Krebszellen. Infolge des fehlenden Wachstumssignals durch das Hormon kommt es zu einer Abnahme der Zellvermehrung. Bei dem Metastasen-bildenden Brustkrebs tritt durch die Behandlung mit Tamoxifen in etwa 30 Prozent der Fälle eine vollständige oder teilweise Rückbildung vor allem der Tochtergeschwülste in den Weichteilen und Knochen ein. Die Rückbildungswahrscheinlichkeit liegt sogar bei etwa 50 bis 60 Prozent, wenn das Vorhandensein von Östrogen-Rezeptoren im Tumorgewebe nachgewiesen wurde.

Bei Brustkrebs im frühen Stadium kann durch die Tamoxifen-Therapie nach der Operation eine Verlängerung des rückfallfreien Zeitraums und der Überlebenszeit erreicht werden.

Tamoxifen selbst wirkt nicht hemmend auf das Wachstum der Krebszellen. Der Wirkstoff wird nach Aufnahme in den Körper in der Leber durch das Enzym CYP2D6 in die aktive Form Endoxifen umgebaut.







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