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Sumatriptan

Wirkstoff || Quellen (Stand: 29. Oktober 2012)

auch bezeichnet als:
3-[2-(Dimethylamino)ethyl]-N-methyl-5- indolmethansulfonamid; Sumatriptanum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Sumatriptan im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Sumatriptan nicht verwendet
werden?

Sumatriptan darf nicht angewendet werden bei
  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Patienten, die in der Vergangenheit einen Herzinfarkt erlitten haben oder an anderen Krankheiten leiden, die mit einer Verengung oder Verstopfung von Blutgefäßen zusammenhängen wie beispielsweise Schlaganfall, die Angina pectoris oder arterielle Durchblutungsstörungen (Schaufensterkrankheit)
  • schweren Leberfunktionsstörungen
  • Formen der Migräne, die von einer Durchblutungsstörung herrühren (Basilarismigräne), die im Zusammenhang mit einer Augenmuskellähmung (Opthalmoplegie) oder einer halbseitigen Lähmung (hemiplegische Migräne) stehen
  • mittelschwerem bis schwerem Bluthochdruck und leichtem unkontrolliertem Bluthochdruck.
Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung durch einen Arzt darf die Anwendung bei ernsthaften Nervenerkrankungen, bei Patienten, die möglicherweise an einer nicht ärztlich festgestellten Angina pectoris leiden (Raucher, Männer über 40 Jahre, Frauen in und nach den Wechseljahren), bei Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide sowie bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion erfolgen. Weiterhin sollen Patienten, die zu Krampfanfällen neigen, und Personen, bei denen die Aufnahme oder Ausscheidung von Arzneimitteln verändert ist, den Wirkstoff nur nach sorgsamer Abwägung durch den Arzt einsetzen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

In der Schwangerschaft darf Sumatriptan nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch einen Arzt eingesetzt werden.

Während der Stillzeit sollte 24 Stunden nach der Einnahme nicht gestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder unter 18 Jahren sollen kein Sumatriptan nehmen.

Eine Ausnahme stellt das Nasenspray dar, das auch von Kindern ab zwölf Jahren unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden darf.







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