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Sertralin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 30. Oktober 2013)

auch bezeichnet als:
(1S,4S)-4-(3,4-Dichlorphenyl)-N-methyl-1,2,3,4- tetrahydro-1-naphthylamin; Sertralinum

Welche Nebenwirkungen kann Sertralin
haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Sertralin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Schlaflosigkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen,Übelkeit, Durchfall, Mundtrockenheit, Samenergussverzögerung, Müdigkeit.

Häufige Nebenwirkungen:
Halsentzündung, Essensverweigerung, vermehrter Appetit, Depression, Gefühl des Persönlichkeitsverlusts, Albträume, Angst, Aufregung, Nervosität, verminderte Libido, Zähneknirschen, nervliche Missempfindungen, Zittern, erhöhte Muskelspannung, Geschmacksveränderungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Sehstörungen, Ohrensausen, spürbares Herzklopfen, Hitzewallungen, Gähnen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Blähungen, Hautausschlag, vermehrtes Schwitzen, Muskelschmerzen, Sexualstörungen, Erektionsstörungen, Brustschmerz.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Infektion der oberen Atemwege, Schnupfen, Wahnvorstellungen, Euphorie, Teilnahmslosigkeit, gestörtes Denken, Krämpfe, unwillkürliche Muskelbewegungen, gestörte Koordination, Zappeligkeit, Gedächtnisverlust, Empfindungsarmut, Sprachstörung, Schwindel bei Körperlageveränderung, Migräne, Ohrenschmerzen, Herzrasen, Bluthochdruck, Hautrötung, Bronchialkrämpfe, Atemnot, Nasenbluten, Speiseröhrenentzündung, Schluckbeschwerden, Hämorrhoiden, vermehrter Speichelfluss, Zungenerkrankung, Aufstoßen, Wassereinlagerung rund um die Augen, Nesselsucht, Knochen- und Gelenkentzündung, Muskelschwäche, Rückenschmerzen, Muskelzucken, Störungen des Wasserlassens (nächtlich, zu häufig, ständig), Harnverhalt, Blutung aus der Scheide, Sexualstörungen bei der Frau, Unwohlsein, Schüttelfrost, Fieber, Schwäche, Durst, Gewichtsveränderungen.

Seltene Nebenwirkungen:
Divertikulitis, Magen-Darmentzündung, Mittelohrentzündung, Krebserkrankungen, Lymphknotenschwellung, Cholesterin-Überschuss im Blut, Unterzuckerung, Konversionsstörung (Taubheit, Blindheit, Lähmung ohne nervliche Ursache), Arzneimittelabhängigkeit, psychotische Erkrankungen, Aggression, Verfolgungswahn, Selbstmorgedanken und -Verhalten, Schlafwandeln, vorzeitiger Samenerguss, Koma, Choreoathetose (Veitstanz-ähnliche Nervenerkrankung), Bewegungsstörungen, Überempfindlichkeit, Empfindungsstörungen, Grüner Star, Tränenflussstörung, Flimmersehen, Doppelbilder, Lichtscheu, Augenrötung, Pupillenerweiterung, Herzinfarkt, krankhaft verlangsamter Puls, Herzerkrankung, Durchblutungsstörungen, Hals-Rachenkrämpfe, Hecheln, verlangsamte Atmung, Giemen, Sprechstörungen, Schluckauf, schwarzer Stuhl, Blutstuhl, Mundschleimhautentzündung, Zungengeschwür, Zahnerkrankung, Zungenentzündung, Geschwürbildung im Mund, veränderte Leberfunktion, Hautentzündung (auch blasig), Haarbalgentzündung, veränderte Haarstruktur, veränderter Hautgeruch, Knochenerkrankungen, zu geringes Wasserlassen, Harninkontinenz, verzögertes Wasserlassen, zu starke Monatsblutungen, Scheidenentzündung mit Gewebeverhärtung, Entzündung der Eichel, Ausfluss, krankhafte Dauererektionen, krankhafter Milchfluss, Eingeweidebruch, verminderte Arzneimittelverträglichkeit, Gangstörungen, erhöhte Leber-Enzyme (ASAT, ALAT), verändertes Sperma, Verletzung, Blutgefäßerweiterung.

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit
Mangel an Weißen Blutkörperchen, Mangel an Blutplättchen, veränderte Funktion der Blutplättchen, allergische Reaktion, Allergie, Überschuss an dem Hormon Prolactin, Schilddrüsenunterfunktion, hormonelle Störung des Wasserhaushalts, Natrium-Mangel im Blut, Zuckerkrankheit, Blutzucker-Überschuss, Horrorträume, Bewegungsstörungen (Zappeligkeit, erhöhte Muskelspannung, Verstimmung, Zähneknirschen oder Gangstörungen), Ohnmacht, Sitzunruhe, Gehirnkrämpfe, verändertes Sehvermögen, ungleiche Pupillen, veränderte Blutungsneigung, Lungenerkrankung (interstitielle Pneumonie), Bauchspeicheldrüsenentzündung, schwere Leberstörungen (einschließlich Leberentzündung, Gelbsucht und Leberversagen), schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom und epidermale Nekrolyse), Blutgefäßschwellung, Gesichtsschwellung, Lichtempfindlichkeit, Hautreaktion, Juckreiz, Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Einnässen, Brustschwellung, Menstruationsstörungen, Wassereinlagerungen in Armen und Beinen, auffällige Laborergebnisse, erhöhtes Cholesterin im Blut.

Besonderheiten:
Nach Beenden der Behandlung mit Sertralin wurde über Aufgeregtheit, Angst, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und nervliche Missempfindungen berichtet. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab, können aber auch zwei bis drei Monate und länger anhalten. Eine Beendigung der Behandlung sollte daher nur mit langsamer Dosisverminderung über Wochen oder Monate hin erfolgen.

Neuere Studien haben nachgewiesen, dass die Arbeit der knochenauf- und abbauenden Zellen durch Sertralin besonders bei Langzeitanwendung nachteilig beeinflusst wird. So kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, beziehungsweise der Entwicklung einer Osteoporose kommen.







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