Selegilin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 30. Oktober 2007)

auch bezeichnet als:
(R)-(-)-N-Methyl-N-(1-phenyl-2-propyl)-2-propinylamin; N-Methyl-N-[(1R)-1-methyl-2-phenylethyl]prop-2-in-1-amin

So wirkt Selegilin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Selegilin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen MAO-Hemmer, Parkinson-Mittel, Antidepressiva, zu welcher der Wirkstoff Selegilin gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Selegilin

Selegilin wird bei der Parkinsonkrankheit eingesetzt, um die typischen Parkinsonsymptome wie etwa körperliche Starre zu verbessern. Meistens reicht Selegilin allein nicht aus, um den Patienten ausreichend zu versorgen, sodass der Wirkstoff mit Levodopa kombiniert wird. Selegilin kann die Parkinsonkrankheit nicht heilen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Selegilin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Selegilin

Selegilin gehört zur Wirkstoffgruppe der MAO-Hemmer und eignet sich deshalb als Mittel zur Behandlung der Parkinsonkrankheit.

Der Mensch braucht den Botenstoff Dopamin, um Bewegungsabläufe zu planen und durchzuführen. Bei der Parkinsonkrankheit ist das Gehirn des Patienten an Dopamin verarmt. Deshalb fallen einem Parkinsonkranken geordnete Bewegungen schwer. Selegilin verhindert den Abbau von Dopamin im Gehirn, sodass größere Mengen des Botenstoffs zur Verfügung stehen. Der Patient kann sich dadurch wieder besser bewegen.




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