Selegilin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 30. Oktober 2007)

auch bezeichnet als:
(R)-(-)-N-Methyl-N-(1-phenyl-2-propyl)-2-propinylamin; N-Methyl-N-[(1R)-1-methyl-2-phenylethyl]prop-2-in-1-amin

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Selegilin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Selegilin nicht verwendet werden?

Bei einer Überempfindlichkeit gegen Selegilin, eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden.

Während sowie einige Wochen nach der Einnahme von selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern darf Selegilin nicht angewendet werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern, opioiden Schmerzmitteln, Triptanen oder dem Wirkstoff Venlafaxin ist die Einnahme von Selegilin verboten.

Patienten, die seit Monaten schlecht auf eine Levodopa-Behandlung ansprechen, sowie Patienten mit einer bösartigen Parkinsonkrankheit dürfen nur unter größter ärztlicher Vorsicht mit Selegilin behandelt werden.

Eine Kombinationstherapie von Selegilin mit Levodopa darf bei Bluthochdruck, stark vermehrten Schilddrüsenhormonen, Phäochromozytom, Engwinkelglaukom (grünem Star), Prostatakrebs oder anderen Prostatavergrößerungen sowie Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, schwerer Angina Pectoris, Psychosen und fortgeschrittener Demenz nicht angewandt werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Selegilin darf während der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht eingenommen werden, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff das Kind schädigen kann.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Der Wirkstoff ist für Kinder nicht geeignet.




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