Rasagilin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 20. Dezember 2011)

auch bezeichnet als:
(R)-N-Prop-2-inylindan-1-amin; Rasagilinum

So wirkt Rasagilin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Rasagilin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen MAO-Hemmer, Parkinson-Mittel, Antidepressiva, zu welcher der Wirkstoff Rasagilin gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Rasagilin

Rasagilin ist zur Behandlung der Parkinson-Krankheit bestimmt, wenn diese nicht durch Verletzungen oder als Nebenwirkung anderer Therapien auftritt. Die Substanz wird als Einzelwirkstoff (ohne Levodopa) eingesetzt oder als Zusatztherapie (mit Levodopa) bei Patienten mit einem wechselnden Beschwerdebild, bei dem sich beispielsweise Phasen der Lähmung mit Zittern abwechseln.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Rasagilin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Rasagilin

Bei der Parkinson-Krankheit mangelt es im Gehirn an dem Nervenbotenstoff Dopamin. Dopamin ist eine Substanz, die von dem Enzym Monoaminoxidase B abgebaut wird. Rasagilin gehört zu den Mitteln zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und ist ein starker Hemmstoff, der die Wirkung von Monoaminoxidase B gezielt und unumkehrbar außer Kraft setzt. Dadurch kommt es zu einem Anstieg des Dopamin-Gehaltes in der Region des Gehirns, die für die Bewegungsregelung wichtig ist. Die erhöhte Dopamin-Konzentration und die sich daraus ergebende erhöhte Aktivität des Nervenbotenstoffes Dopamin vermitteln wahrscheinlich die günstigen Wirkungen von Rasagilin.




Apotheken-Notdienst