Rasagilin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 20. Dezember 2011)

auch bezeichnet als:
(R)-N-Prop-2-inylindan-1-amin; Rasagilinum

Welche Nebenwirkungen kann Rasagilin haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Rasagilin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Einzelbehandlung
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen.

Häufige Nebenwirkungen:
Grippe, Hautkrebs, Mangel an Weißen Blutkörperchen, allergische Reaktion, Depression, Wahnvorstellungen, Bindehautentzündung, Schwindel, Angina pectoris, Schnupfen, Blähungen, Hautentzündung, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenksentzündung, Harndrang, Fieber, Unwohlsein.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Verminderter Appetit, Schlaganfall, Herzinfarkt, blasiger Hautausschlag.

Kombinatin mit Levodopa
Sehr häufige Nebenwirkungen:
unwillkürliche Gesichtsbewegungen.

Häufige Nebenwirkungen:
Verminderter Appetit, Wahnvorstellungen, anomale Träume, Verstimmung, Karpaltunnelsyndrom, Gleichgewichtsstörung, körperlageabhängiger Blutdruckabfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, Mundtrockenheit, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Nackenschmerzen, Gewichtsverlust, Stürze.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
schwarzer Hautkrebs, Verwirrungszustände, Schlaganfall, Angina pectoris.

Besonderheiten:
Während der klinischen Studien wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen schwarzem Hautkrebs und Rasagilin aufgedeckt. Die erhobenen Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Parkinson-Krankheit und nicht irgendein spezieller Wirkstoff mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko verbunden ist. Jede verdächtige Hautveränderung sollte daher von einem Facharzt untersucht werden.




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