Rasagilin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 20. Dezember 2011)

auch bezeichnet als:
(R)-N-Prop-2-inylindan-1-amin; Rasagilinum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Rasagilin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Rasagilin nicht verwendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und bei stark eingeschränkter Leberfunktion darf Rasagilin nicht eingesetzt werden.

Bei Beginn der Behandlung mit Rasagilin bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion ist ärztliche Vorsicht geboten. Die Anwendung bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist zu vermeiden. Bei Patienten, deren Leberfunktionsstörung von einer leichten zu einer
mittelschweren Form fortschreitet, ist Rasagilin abzusetzen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es gibt keine klinischen Studien, in denen Schwangere mit Rasagilin behandelt wurden. Tierexperimente lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, Entwicklung des Ungeborenen, Geburt oder Entwicklung des Kindes schließen. Dennoch darf die Anwendung bei schwangeren Frauen nur nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung geschehen.

Aus Tierexperimenten weiß man, dass Rasagilin die Ausschüttung des Hormons Prolactin beeinträchtigt und in der Folge die Milchbildung hemmen kann. Es ist nicht bekannt, ob Rasagilin in die Muttermilch übergeht. Die Anwendung von Rasagilin bei einer stillenden Mutter liegt also im Ermessen des Arztes.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Es gibt keine Studien zur Anwendung von Rasagilin bei Kindern und Jugendlichen. Daher ist die Anwendung in dieser Altersgruppe nicht erlaubt.




Apotheken-Notdienst