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Racecadotril

Wirkstoff || Quellen (Stand: 31. März 2014)

auch bezeichnet als:
(RS)-(2-Acetylsulfanylmethyl-3- phenylpropionylamino)essigsäurebenzylester; Acetorphan; Racecadotrilum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Racecadotril im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Racecadotril nicht verwendet
werden?

Der Wirkstoff darf nicht bei Überempfindlichkeit gegen Racecadotril angewendet werden.

Trotz der Anwendung von Racecadotril darf nicht auf die üblichen Maßnahmen zur Zufuhr von Wasser und Mineralien verzichtet werden. Das Auftreten von blutigen oder eitrigen Stühlen und Fieber kann auf das Vorliegen gefährlicher Bakterien als Auslöser des Durchfalls oder auf andere schwere Erkrankungen hinweisen. Deshalb sollte Racecadotril unter diesen Bedingungen nicht angewendet werden.

Bei einem akuten Schub einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa darf der Wirkstoff nicht ohne Rate eines Arztes angewendet werden.

Es gibt keine Studien zum Einsatz von Racecadotril bei chronischem Durchfall und Durchfall nach Antibiotika-Gabe. Auch wurde die Anwendung des Wirkstoffs nicht bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen geprüft. Diese Patienten sollten daher vom Arzt mit besonderer Vorsicht behandelt werden.

Bei Patienten mit anhaltendem Erbrechen ist möglicherweise die Verfügbarkeit des Wirkstoffes im Körper vermindert.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es gibt keine Erkenntnisse aus Studien zur Anwendung von Racecadotril bei schwangeren Frauen. Daher sollte der Wirkstoff bei Schwangeren nicht angewendet werden.

Aufgrund mangelnder Erfahrungen zum Übertritt von Racecadotril in die Muttermilch ist der Wirkstoff auch nicht bei stillenden Frauen einzusetzen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Der Wirkstoff ist je nach der Arzneiform für die Behandlung von Kindern ab dem dritten Lebensmonat zugelassen.





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