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Paroxetin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 25. April 2013)

auch bezeichnet als:
(3S,4R)-4-(4-fluorphenyl)-3-3,4- (methylendioxy)phenoxy(methyl)piperidin; Paroxetinum

Welche Nebenwirkungen kann Paroxetin
haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Paroxetin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr häufig:
Übelkeit, Sexualfunktionsstörungen.

Häufig:
Appetitverminderung, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Erregung, Schwindelgefühl, Zittern, Gähnen, Verstopfung, Durchfall, Mundtrockenheit, Schwitzen, Schwächezustände, Gewichtszunahme.

Gelegentlich:
abnorme Hautblutungen und Schleimhautblutungen, Verwirrtheitszustände, Wahnvorstellungen, ungewollte Bewegungen, verschwommenes Sehen, vom Sinus-Knoten ausgehendes Herzrasen, vorübergehender Blutdruckanstieg, vorübergehender Blutdruckabfall, Hautausschlag, Juckreiz, Harnverhaltung.

Selten:
Blutnatriummangel (überwiegend bei älteren Patienten), übersteigerte Aktivität (Manie), Angst, Entfremdungserleben, Panikattacken, Zappeligkeit,
Krampfanfälle, Herzschlagschlagverlangsamung, Leber-Enzym-Werterhöhung, Blutkonzentrationserhöhung des Hormons Prolaktin, krankhafter Milchfluss, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen.

Sehr selten:
Blutplättchenmangel, allergische Reaktionen (einschließlich Nesselsucht und Quincke-Ödem), Nebennierenrindenfunktionseinschränkung, Serotonin-Syndrom (Symptome: Erregung, Verwirrtheit, Schwitzen, Wahnvorstellungen, übersteigerte Reflexe, Muskelkrämpfe, Schüttelfrost, Herzrasen, Zittern), akuter grüner Star, Magen-Darm-Blutungen, Lebererkrankungen (wie Leberentzündung teilweise in Verbindung mit Gelbsucht und/oder Leberversagen), Hautlichtempfindlichkeit, Penisdauerversteifung, Wassereinlagerungen in Armen und Beinen.

Besonderheiten:
Besonders zu Behandlungsbeginn kann es zu quälender Unruhe und Rastlosigkeit von Körpergliedmaßen (Akathisie) einschließlich Mund- und Gesichtskrämpfen kommen. Die Symptome traten gelegentlich bei Patienten mit zugrunde liegenden Bewegungsstörungen oder mit gleichzeitiger Neuroleptika-Behandlung auf.

Bei anhaltender Erhöhung von Leber-Enzym-Werten sollte eine Beendigung der Behandlung mit Paroxetin erwogen werden.

Nach Absetzen des Wirkstoffs kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit, Empfindungsstörungen und Angstzuständen kommen. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab, können aber auch zwei bis drei Monate und länger anhalten. Eine Beendigung der Behandlung sollte daher nur mit langsamer Dosisverminderung über Wochen oder Monate hin erfolgen.

Neuere Studien haben nachgewiesen, dass die Arbeit der knochenauf- und abbauenden Zellen durch Paroxetin besonders bei Langzeitanwendung nachteilig beeinflusst wird. So kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, beziehungsweise der Entwicklung einer Osteoporose kommen.







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