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Naproxen

Wirkstoff || Quellen (Stand: 15. Oktober 2007)

auch bezeichnet als:
(S)-2-(6-Methoxy-2-naphthyl)propionsäure; Naproxenum

Welche Nebenwirkungen kann Naproxen
haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Naproxen. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, leichte Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Verstopfung.

Häufige Nebenwirkungen:
Magengeschwüre, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Leberenzyme-Erhöhungen, Darmgeschwüre, Magen-Darm-Blutungen, Wassereinlagerungen im Gewebe, Blutbildungsstörungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis), Zungenentzündungen (Glossitis), Speiseröhrenverletzungen, Magen-Darm-Geschwüre, Blutstuhl, Unterbauchbeschwerden, Darmentzündungen, Lichtempfindlichkeit, Haarausfall, Asthmaanfälle, Lungenentzündung, akutes Nierenversagen, Nierenschäden.

Seltene Nebenwirkungen:
Hautüberempfindlichkeitsreaktionen, Exantheme, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Sehstörungen, Hörstörungen, Leberfunktionsstörungen, erhöhte Kaliummengen im Blut (Hypokaliämie), Nierenfunktionsstörungen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom), Darmverengungen, Nierenversagen, Verschlechterung von Entzündungen, Leberschäden, Gichtanfälle, Nierenversagen, blutiges Erbrechen, Blutstuhl, blutiger Durchfall, Blutarmut (Anämie), Blutzellverluste, schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Gesichtsschwellungen, Zungenschwellungen und Kehlkopfschwellungen, Atemnot, Herzrasen, schwere Kreislaufstörungen bis zum lebensbedrohlichen Schock).

Besonderheiten:
Bei einer Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff kann es zu Hautausschlägen, krampfartigen Verengungen der Bronchien (Bronchospasmus) und Blutdruckabfall bis zum Schock kommen.

Asthmaanfälle können durch den Wirkstoff auch bei Menschen auftreten, die sonst nicht an Asthma leiden. Besonders groß ist die Gefahr bei Neurodermitis- und Heuschnupfen-Patienten.

Bei einer Injektion in den Muskel kann es an der Injektionsstelle zu einem brennendem Gefühl kommen. Bei fehlerhafter Injektion können auch sterile Abszesse, so genannte Fettgewebsnekrosen, entstehen.

Bei älteren Patienten kommt häufiger zu unerwünschten Wirkungen, vor allem zu Blutungen und Durchbrüchen im Verdauungstrakt, auch mit tödlichem Ausgang.

Nebenwirkungen können vermindert werden, indem eine möglichst niedrige noch wirksame Dosis von Naproxen über einen möglichst kurzen Zeitraum angewendet wird. Der Gebrauch des Wirkstoffes ist möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden. Dieses Risiko steigt mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer ist daher nicht eigenmächtig zu überschreiten.







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