Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Naftifin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 03. Mai 2010)

auch bezeichnet als:
N-Cinnamyl-N-methyl-1-naphthylmethylamin; Naftifinum

So wirkt Naftifin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Naftifin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Allylamine, Fungizide, zu welcher der Wirkstoff Naftifin gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs: Naftifin

Naftifin wird zur örtlich begrenzten Behandlung von Pilzinfektionen der Haut (Dermatomykosen) wie beispielsweise Fußpilz und der Nägel(Nagelpilz, Onychomykosen) eingesetzt. Es steht als Creme, Gel, Pumpspray oder Lösung zur Verfügung. Als durchschnittliche Therapiedauer ist mit zwei bis vier Wochen zu rechnen. Bei Nagelpilzbefall sind längere Behandlungszeiträume (in der Regel mindestens sechs Monate) erforderlich. Kommt es innerhalb von vier Wochen nicht zu einer Besserung der Symptome, muss die Diagnose überprüft werden.

Naftifin wird bei akut entzündlichen Hautinfektionen durch Pilze auch zusammen mit entzündungshemmendem Glukokortikoiden oder mit Zinkoxid eingesetzt, um die Wundheilung der infizierten Haut zu beschleunigen.

Bei der Behandlung von Nagelpilz wird Naftifin häufig in Kombination mit Harnstoff angewendet. Harnstoff löst dabei den Nagel auf und erleichtert so die antimykotische Wirkung von Naftifin. Bei Nagelpilz sollte die Behandlung vorzugsweise mit dem Gel erfolgen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Naftifin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Naftifin

Naftifin ist ein äußerlich anzuwendendes Mittel gegen Pilzerkrankungen und gehört zu der Wirkstoffgruppe der Allylamine. Typischerweise hemmt es wie alle Allylamine bei den Pilzen ein wichtiges Enzym, die so genannte Squalenepoxidase. Dadurch wird der Aufbau der Pilz-Zellwand behindert. Außerdem reichert sich ein nicht weiter umgebauter Ausgangsstoff, das Squalen, im Pilzgewebe an, der die meisten Pilze abtötet.

Als Antimykotikum mit einem sehr breiten Erregerspektrum wirkt Naftifin gegen Dermatophyten wie beispielsweise Epidermophyton floccosum, Microsporum- und Trichophyton-Arten sowie gegen Hefepilze wie Candida albicans und gegen Schimmelpilze wie Aspergillus. Am besten wirkt es gegen Dermatophyten.

Unter experimentellen Bedingungen waren auch entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften feststellbar. Da Naftifin zudem auch das Wachstum verschiedener Bakterien hemmt, ist es zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien und Pilze (Mischinfektionen) geeignet.







Anzeige