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Mirtazapin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 18. September 2013)

auch bezeichnet als:
(RS)-1,2,3,4,10,14b-Hexahydro-2-methylpyrazino[2,1- a]pyrido[2,3-c][2]benzazepin; Mirtazapinum

So wirkt Mirtazapin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Mirtazapin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Antidepressiva, selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (sSNRI), zu welcher der Wirkstoff Mirtazapin gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs: Mirtazapin

Mirtazapin wird zur Behandlung von mittleren bis schweren Depressionen eingesetzt.

Der Wirkstoff wird dabei als Lösung oder in Form von Tabletten beziehungsweise Schmelztabletten verabreicht.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Mirtazapin sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Mirtazapin

Mirtazapin gehört zur Wirkstoffgruppe der tri- und tetrazyklischen Antidepressiva. Es wirkt an den Nervenschaltstellen (Synapsen) im Gehirn über die Blockade bestimmter Rezeptoren. Diese hemmen normalerweise die Freisetzung der Nervenbotenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Die Konzentrationen dieser Signalstoffe sind bei Depressionen oftmals erniedrigt und für die typischen Symptome wie Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, fehlende Lebensfreude und innere Unruhe verantwortlich.

Zu Beginn der Anwendung wirkt Mirtazapin stark beruhigend und dämpfend, was bei der Behandlung von Angststörungen ausgenutzt werden kann. Der stimmungsaufhellende Effekt setzt wie bei den meisten Antidepressiva erst nach etwa zwei bis vier Wochen ein. Wesentlich eher kommt es dagegen schon zu einer Antriebssteigerung des Patienten.

Gegenüber den klassischen trizyklischen Antidepressiva (mit der chemischen Struktur dreier Kohlenstoff-Ringe) zeichnet sich das tetrazyklische Mirtazapin (Struktur aus vier Kohlenstoff-Ringen) durch besonders wenige Nebenwirkungen aus.







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