Mifepriston

Wirkstoff || Quellen (Stand: 12. Februar 2009)

auch bezeichnet als:
11â-[4-(Dimethylamino)phenyl]-17-hydroxy-21-methyl-19-nor-17á-pregna-4,9-dien-20-in-3-on

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Mifepriston im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Mifepriston nicht verwendet werden?

Bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff darf Mifepriston nicht angewendet werden. Auch bei Patienten mit Nieren- oder Leberversagen, chronischer Nierenschwäche, schwerem oder unzureichend behandeltem Asthma bronchiale sowie starkem Untergewicht ist die Behandlung mit dem Wirkstoff nicht erlaubt.

Ab dem 50. Tag einer Schwangerschaft nach Ausbleiben der Regelblutung darf Mifepriston nicht mehr eingesetzt werden. Ausnahmen sind medizinisch notwendige Abbrüche, für die die Anwendung auch zu einem späteren Zeitpunkt in der Schwangerschaft zugelassen ist.

Vor der Behandlung mit Mifepriston muss eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter unbedingt ausgeschlossen werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Eine Anwendung von Mifepriston in der Schwangerschaft führt zum Ausstoß des Embryos und ist nur bei einer unerwünschten beziehungsweise ungewollten Schwangersschaft im Sinne der Anwendung.

Der Wirkstoff geht in die Muttermilch und damit in den Säugling über. Um Schädigungen des Kindes zu vermeiden, sollte Mifepriston während der Stillzeit nicht verwendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Das Anwendungsgebiet von Mifepriston schließt eine Behandlung von Kindern mit dem Wirkstoff aus.




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