Meningokokken B-Antigene

Wirkstoff || Quellen (Stand: 18. Februar 2014)

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Meningokokken B-Antigene im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann dürfen Meningokokken B-Antigene nicht verwendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff darf er nicht angewendet werden.

Wie bei allen Impfstoffen ist die Impfung bei Personen, die unter einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Bei kleineren Infekten, beispielsweise bei einer Erkältung, muss die Impfung nicht verschoben werden.

Für die Anwendung des Impfstoffs bei Personen mit geschwächter Immunabwehr gibt es keine Studien. Es ist zu vermuten, dass in solchen Fällen der Impfschutz nicht greift.

Für die Anwendung des Impfstoffs bei Personen über 50 Jahren sowie bei Personen mit chronischen Erkrankungen gibt es keine Studien. Der Arzt wird die Impfung dieses Personenkreises mit Vorsicht vornehmen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es liegen keine ausreichenden Studien zur Anwendung beim Menschen in der Schwangerschaft vor. Im Tierversuch zeigten sich keine Nachteile, doch ist das mögliche Risiko für Schwangere nicht bekannt. Dennoch sollte die Impfung nicht unterlassen werden, wenn ein eindeutiges Risiko einer Infektion mit dem Erreger der Gehirnhautentzündung besteht.

Es gibt keine Studien zur Sicherheit des Impfstoffs für Mütter und Kinder während der Stillzeit. Im Tierexperiment zeigten sich keine Risiken. Vor der Entscheidung, die Impfung während der Stillzeit vorzunehmen, wird der Arzt das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig abwägen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Schon Kinder ab zwei bis fünf Monaten und Frühgeborene können mit dem Medikament geimpft werden.




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