Macrogol

Wirkstoff || Quellen (Stand: 16. Dezember 2016)

auch bezeichnet als:
Macrogolum; Polyethylenglycole

Welche Nebenwirkungen kann Macrogol haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Macrogol. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Häufige Nebenwirkungen:
Völlegefühl, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Erbrechen, unfreiwilliger Stuhlabgang, beständiger schmerzhafter Stuhldrang (Tenesmus), Reizmagen (Dyspepsie), Kopfschmerzen, Schwindel.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Allergische Reaktionen mit Hautrötungen, Juckreiz, Wassereinlagerung im Gesicht.

Besonderheiten:
In Einzelfällen kann es zum allergischen Schock kommen.

Ebenfalls in Einzelfällen kam es bei Verabreichung großer Macrogol-Mengen für die Darmreinigung vor Darmspiegelungen zu einem starken Mangel an Natrium im Blut der Patienten. Ein besonderes Risiko für eine solche Hyponatriämie besteht nach Erbrechen, bei Nierenschäden und Herzmuskelschwäche, im Zusammenwirken mit Entwässerungsmitteln und selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern zur Behandlung einer Depression. Erste Anzeichen eines Natriummangels sind Verwirrtheit, gehemmte Aktivität und Krämpfe. Kommt es bei der Einnahme von Macrogol zu diesen Beschwerden, muss sofort ein Arzt befragt werden.




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