Lisurid

Wirkstoff || Quellen (Stand: 07. Februar 2013)

auch bezeichnet als:
1,1-Diethyl-3-(6-methyl-9,10-didehydroergolin-8alpha-yl)harnstoff; Lisuridum

Welche Nebenwirkungen kann Lisurid haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Lisurid. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Seltene Nebenwirkungen:
Extreme Müdigkeit, Unverträglichkeitsreaktionen wie Blutdruckabfall oder Kreislaufkollaps, heftiges Erbrechen, allergische Hautausschläge mit Quaddeln.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Benommenheit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwitzen, Mundtrockenheit, Blutdruckabfall.

Besonderheiten:
Bei höheren Dosierungen können Nebenwirkungen wie Alpträume, Verwirrtheit, Realitätsverkennung und Halluzinationen auftreten.
Besonders gefährdet für diese Nebenwirkungen sind ältere Patienten mit Hirnabbau oder akuten Infekten, wenn sie zu wenig trinken.

Unter längerer Therapie mit hohen Dosierungen kann es zu Bindegewebseinsprossungen in das Brustfell kommen. Symptome dafür sind Hustenreiz und Atemnot. Bei Hustenreiz und Atemnot muss daher der Arzt verständigt werden.

Bei der Anwendung von Lisurid als Abstillmittel können in seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Krämpfe auftreten.

Besonderheiten:
Die Patienten sollten vom Arzt und ihren Angehörigen regelmäßig hinsichtlich Verhaltensauffälligkeiten wie krankhafte Spielsucht, krankhaft gesteigerter Geschlechtsdrang, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang beobachtet werden. Wenn solche Symptome auftreten, sollte die Behandlung möglicherweise geändert werden.




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