Lisurid

Wirkstoff || Quellen (Stand: 07. Februar 2013)

auch bezeichnet als:
1,1-Diethyl-3-(6-methyl-9,10-didehydroergolin-8alpha-yl)harnstoff; Lisuridum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Lisurid im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Lisurid nicht verwendet werden?

Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Lisurid, Mutterkornalkaloide oder deren Abkömmlinge sowie mit schweren Durchblutungsstörungen, Herzkranzgefäßverkalkung oder Kreislaufstörungen dürfen Lisurid nicht einnehmen.

Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt sollte der Wirkstoff angewandt werden bei Patienten mit schweren Herzerkrankungen, schweren Blutgefäßerkrankungen (Raynaud-Syndrom), schweren Leberfunktionsstörungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Magen-Darm-Blutungen sowie schweren psychischen Erkrankungen, insbesondere psychotischen Störungen (Psychosen).

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden. In der Stillzeit sollte Lisurid nur im Notfall gegeben werden, da es die Milchproduktion hemmt.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Der Wirkstoff ist für Kinder nicht zugelassen.




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