Letrozol

Wirkstoff || Quellen (Stand: 14. August 2011)

auch bezeichnet als:
4,4-(1H-1,2,4-Triazol-1-ylmethylen)dibenzonitril; Letrozolum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Letrozol im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Letrozol nicht verwendet werden?

Letrozol darf nicht angewendet werden bei Frauen, die sich noch nicht in den Wechseljahren (Menopause) befinden oder einen entsprechenden Hormonspiegel im Blut aufweisen. Letrozol wäre ansonsten wirkungslos.

Des weiteren verbietet sich der Einsatz von Letrozol bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance unter 30 Milliliter/Minute) darf der Wirkstoff nur unter ärztlicher Überwachung angewendet werden.

Bei Patienten mit Osteoporose oder Knochenbrüchen in der Vorgeschichte muss der Arzt vor Beginn der Behandlung mit dem Medikament und weiterhin in regelmäßigen Abständen die Knochendichte messen. Gegebenenfalls müssen vorbeugende Maßnahmen ergriffen oder eine Behandlung des Knochenmasseverlustes begonnen werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Eine Anwendung von Letrozol in der Schwangerschaft und Stillzeit ist verboten.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Die Gabe von Letrozol an Kinder ist verboten.




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