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Kaliumjodid

Wirkstoff || Quellen (Stand: 12. September 2007)

auch bezeichnet als:
Jodkalium; Kalium iodatum

So wirkt Kaliumjodid

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Kaliumjodid. Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Schilddrüsenmittel, Thyreostatika, zu welcher der Wirkstoff Kaliumjodid gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs: Kaliumjodid

Kaliumjodid wird in erster Linie zur Vorbeugung oder Behandlung eines Jodmangels oder einer jodmangelbedingten Schilddrüsenvergrößerung (Kropf) eingesetzt.

Außerdem wird Kaliumjodid in hohen Dosierungen verwendet, um eine vergrößerte Schilddrüse vor einer Operation zu verkleinern und die Durchblutung des Organs zu vermindern.

Die Verwendung von Kaliumjodid als Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion ist heute überholt. Man verwendet stattdessen andere Thyreostatika wie etwa Thiamazol.

Kaliumjodid kann die Aufnahme von radioaktivem Jod in den Organismus verhindern. Deshalb wird es zum Beispiel nach einem Unfall in einem Atomkraftwerk vorbeugend gegeben.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Kaliumjodid sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Kaliumjodid

Kaliumjodid ist in erster Linie ein wichtiges Spurenelement. In höherer Dosierung wirkt es aber wie ein Thyreostatikum. Jodid wird von der Schilddrüse aufgenommen und gespeichert, um es zum Aufbau von Schilddrüsenhormonen zu verwenden. Ist zu wenig Jodid im Körper vorhanden, kann das Organ keine ausreichenden Mengen an Hormonen produzieren. Man spricht von einer Schilddrüsenunterfunktion. Hält dieser Mangel an Jodid an, kann es sogar zu einer Vergrößerung der Schilddrüse kommen (Kropf). Um einem Jodidmangel und damit einer Unterfunktion der Schilddrüse vorzubeugen, kann der Jodbedarf in Form von Tabletten oder jodiertem Speisesalz gedeckt werden.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion produziert die Schilddrüse zu viele Hormone. Wird Kaliumjodid in hohen Dosen von mehr als 5 Milligramm pro Tag eingenommen, verhindert es die Freisetzung dieser Hormone.







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