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Heparin (natürliches)

Wirkstoff || Quellen (Stand: 27. Juli 2011)

auch bezeichnet als:
Heparinum

Welche Nebenwirkungen kann Heparin (natürliches) haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Heparin (natürliches). Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Äußerliche Anwendung
Seltene Nebenwirkungen:
Allergische Hautreaktionen.

Sehr seltene oder vereinzelte Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautrötung, Juckreiz, Brennen.

Besonderheiten:
Bei äußerlicher Anwendung von hohen Dosierungen (über 180.000 internationale Einheiten (I.E.) pro 100 Gramm) kann es zu verstärkter Blutungsneigung kommen.

Bei einer Patientin mit der Grundkrankheit Polycythämia vera (Vermehrung aller Blutkörperchen) entwickelten sich nach äußerlicher Anwendung Ausschlag und Gefäßentzündung.

Anwendung in Injektionslösungen
Häufige Nebenwirkungen:
Anstieg von Blut- und Leberwerten (Serumtransaminasen, klinisch nicht bedeutsam, geht nach Beendigung der Therapie wieder zurück).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Veränderungen an der Injektionsstelle wie Verhärtungen, Rötungen, Verfärbungen, kleinere Blutergüsse; Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie) (Typ I, nur zu Beginn der Therapie, im weitern Verlauf zurückgehend).

Seltene Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Gliederschmerzen, Nesselsucht, Juckreiz, Übelkeit und Erbrechen, Atemnot, Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur, Blutdruckabfall; Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie Typ II, lebensgefährlich und dauerhaft, hat sofortigen Therapieabbruch zur Folge), Haarausfall (vorübergehend), Serumkaliumerhöhung (Hyperkaliämie), Abfall des Hormons Aldosteron im Körper (Hypoaldosteronismus), Übersäuerung des Körpers (metabolische Azidose).

Sehr seltene oder vereinzelte Nebenwirkungen:
Blutgefäßverkrampfung, Dauererektion, allergischer Schock (anaphylaktischer Schock), Osteoporose (Knochenschwund, vor allem bei langer Therapie über Monate mit hohen Dosierungen).

Besonderheiten:
In Abhängigkeit von der Dosis kommt es vermehrt zu Blutungen wie etwa Hautblutungen, Nasenbluten, Schleimhautblutungen, Wundblutungen, Blutergüssen, Magen-Darm-Blutungen.



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