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Estradiol

Wirkstoff || Quellen (Stand: 28. Januar 2015)

auch bezeichnet als:
1,3,5(10)-Estratrien-3,17beta-diol; 17-beta-Estradiol; Estradiolum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Estradiol im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Estradiol nicht verwendet werden?

Estradiol darf nicht angewendet werden bei
  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • bestehendem oder früherem Brustkrebs oder einem entsprechenden Verdacht
  • Krebsformen, deren Wachstum durch das Hormon Estrogen gefördert wird (beispielsweise Gebärmutterkrebs) oder einem entsprechenden Verdacht darauf
  • nicht ärztlich abgeklärter Blutung aus den Geschlechtsteilen
  • unbehandelten Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut
  • Patientinnen, die schon Hormone gegen ihre Wechseljahresbeschwerden einnehmen
  • früheren oder bestehenden Erkrankungen mit Venenverstopfung (tiefe Venenthrombose, Lungenembolie)
  • Erkrankungen, die zu einer beschleunigten Blutgerinnugn führen
  • bestehenden oder erst kurze Zeit zurückliegenden Verstopfungen von Arterien (Angina pectoris, Herzinfarkt)
  • akuter Lebererkrankung oder zurückliegenden Lebererkrankungen, solange sich die Leberfunktionswerte nicht normalisiert haben
  • der Stoffwechselkrankheit Porphyrie.
Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt und unter seiner Kontrolle darf die Kombination eingesetzt werden bei
  • gutartigen Wucherungen in der Gebärmuttermuskulatur und bei Endometriose
  • Risikofaktoren für Blutgefäßverstopfungen wie Fettstoffwechselstörungen, Rauchen
  • Risikofaktoren für hormonabhängige Krebsformen wie beispielsweise dem Auftreten von Brustkrebs bei Müttern oder Schwestern
  • Bluthochdruck
  • Lebererkrankungen wie beispielsweise Lebergeschwulsten
  • Zuckerkrankheit mit oder ohne Beteiligung der Gefäße
  • Gallensteinen
  • Migräne oder (schweren) Kopfschmerzen
  • Autoimmunerkrankungen wie systemischem Lupus erythematodes
  • Schleimhautwucherungen der Gebärmutter in der Vorgeschichte
  • Epilepsie
  • Asthma
  • Erkrankung der Innenohrknochen (Otosklerose).

  • Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

    Estradiol ist für die Behandlung während der Schwangerschaft oder der Stillzeit nicht vorgesehen.

    Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

    Estradiol ist für die Behandlung von Kindern nicht vorgesehen.



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