Entacapon

Wirkstoff || Quellen (Stand: 15. Juni 2016)

auch bezeichnet als:
(E)-alpha-Cyan-N,N-diethyl-3,4-dihydroxy-5-nitrozimtsäureamid; Entacaponum

So wirkt Entacapon

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Entacapon. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Parkin­son-Mittel, zu welcher der Wirkstoff Entacapon gehört.

Anwendungsgebiet des Wirkstoffs Entacapon

Entacapon wird bei der Parkinson-Krankheit verordnet, wenn mit anderen Parkinson-Mitteln keine zufrieden stellende Beweglichkeit mehr gewährleistet werden kann.

Der Wirkstoff wird insbesondere zur Behandlung so genannter Off-Phänomene eingesetzt. Off-Phänomene bezeichnen dabei die Zeitspanne, in der die Parkinson-Mittel nicht wirken und sich die Beschwerden zeigen. Im Gegensatz dazu bezeichnet die so genannte On-Zeit die Phasen, in denen die Krankheitzeichen nicht auftreten und der Patient sich gut bewegen kann. Durch Entacapon kommt es zu einer deutlichen Verlängerung dieser On-Phasen. Die typischen Störungen wie stockende Beweglichkeit, Muskelstarre oder Zittern werden durch die Einnahme des Wirkstoffs erheblich verringert. Allerdings muss Entacapon immer gemeinsam mit Levodopa verabreicht werden.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Entacapon sind vertiefende Informationen verfügbar:

Wirkungsweise von Entacapon

Entacapon gehört zur Wirkstoffgruppe der Parkinson-Mittel und zur Untergruppe der sogenannten COMT-Hemmer. Es wird nicht allein, sondern immer zur Unterstützung einer Behandlung mit Levodopa eingesetzt.

COMT-Hemmer hemmen das Enzym Catechol-O-Methyl-Transferase (COMT). Dieses Enzym stellt den zweitwichtigsten Abbauweg von Levodopa dar. Durch die COMT-Blockade wird die Wirkdauer des verabreichten Levodopa verlängert. Hieraus ergibt sich für die Parkinson-Patienten eine bessere und länger anhaltende Beweglichkeit.

Entacapon wird von den meisten Patienten gut vertragen.




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