Entacapon

Wirkstoff || Quellen (Stand: 15. Juni 2016)

auch bezeichnet als:
(E)-alpha-Cyan-N,N-diethyl-3,4-dihydroxy-5-nitrozimtsäureamid; Entacaponum

Welche Wechselwirkungen zeigt Entacapon?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Bei gleichzeitiger Gabe von anderen Mitteln zur Behandlung der Parkinson-Krankheit wie zum Beispiel den Dopaminagonisten Selegilin oder Amantadin wird deren Wirkung verstärkt. Eventuell muss die Dosis der anderen Anti-Parkinson-Mittel angepasst werden. Insbesondere bei Selegilin darf die Tagesdosis von maximal zehn Milligramm nicht überschritten werden.

Wirkstoffe, die die Herzkraft verbessern, wie Digoxin, und Entwässerungsmittel (Diuretika) werden in ihrer Wirkung bei gleichzeitiger Anwendung von Entacapon ebenfalls verstärkt.

Die Wirkstoffe Dopamin, Noradrenalin oder Adrenalin, Antidepressiva wie Desipramin, Maprotilin, Venlafaxin, Kreislaufmittel und blutdrucksenkende Mittel(Antihypertensiva), sollten zusammen mit Entacapon nur mit Vorsicht und unter Beobachtung des Patienten gegeben werden.

Bekommen Patienten bereits blutverdünnende Wirkstoffe wie Warfarin, sollte die Blutungszeit bei einer Entacapon-Therapie sorgfältig kontrolliert werden.

Eisenpräparate dürfen nur in einem Abstand von mindestens zwei Stunden von einer Entacapon-Gabe eingenommen werden. Sonst kann es zu einer Wirkungsabschwächung des Parkinsonmittels kommen.




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