Entacapon

Wirkstoff || Quellen (Stand: 15. Juni 2016)

auch bezeichnet als:
(E)-alpha-Cyan-N,N-diethyl-3,4-dihydroxy-5-nitrozimtsäureamid; Entacaponum

Welche Nebenwirkungen kann Entacapon haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Entacapon. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Störungen im Bewegungsablauf, unkontrollierte Bewegungen, vor allem des Kopfes, der Zunge und des Mundes, Übelkeit und Erbrechen, Urinverfärbungen.

Häufige Nebenwirkungen:
Zittern, Muskelsteifigkeit, Benommenheit, Halluzinationen, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit, verstärktes Schwitzen, Müdigkeit, Sturzgefahr, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen.

Seltene Nebenwirkungen:
Hautausschläge, Leberfunktionsstörungen, Anstieg der Leberenzyme, Blutbildveränderungen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Hautausschläge (Papeln), Hautjucken, grundlose Aufgeregtheit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, Leberentzündungen mit Gallestau, Müdigkeit oder plötzliches Einschlafen.

Besonderheiten:
Die meisten Nebenwirkungen werden durch die verstärkte Wirkung von Levodopa verursacht. Sie treten besonders zu Beginn der Behandlung zutage.

Die Patienten sollten vom Arzt und ihren Angehörigen regelmäßig hinsichtlich Verhaltensauffälligkeiten wie krankhafte Spielsucht, krankhaft gesteigerter Geschlechtsdrang, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang beobachtet werden. Wenn solche Symptome auftreten, sollte die Behandlung möglicherweise geändert werden.

Kommt es während der Behandlung zu Durchfall, muss das Gewicht des Patienten überwacht werden, um einen möglichen übermäßigen Gewichtsverlust zu vermeiden. Falls der Durchfall über einen längeren Zeitraum oder anhaltend auftritt, kann es sich um ein Anzeichen einer Dickdarmentzündung handeln. In einem solchen Fall wird der Arzt die Therapie mit Entacapon beenden.




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