Anzeige

Anzeige

Chinin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 09. Januar 2014)

auch bezeichnet als:
(8S,9R)-6'-Methoxy-9-cinchonanol; (R)-(6-Methoxychinolin-4-yl)[(2S,4S,5R)-5-ethenyl-1- azabicyclo[2.2.2.]oct-2-yl]methanol; Chininum

Welche Nebenwirkungen kann Chinin haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Chinin. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Sehr seltene und vereinzelte Nebenwirkungen:
Hautausschlag; Kopfschmerzen; Hörstörungen; Schwindel; Ohrensausen; Sehstörungen; Verwirrtheitszustände; Nervenschäden; Magen-Darm-Beschwerden; Übelkeit und Erbrechen; Durchfall; Leberfunktionsstörungen; Herz-Erregungsleitungsstörungen; Blutdruckabfall; Atemwegskrämpfe; Blutbildveränderungen ; Nierenschäden; Hautreaktionen; Arzneimittelfieber; Blutgerinnungsstörungen; allergische Reaktionen.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist darauf hin, dass es nach Einnahme von Chinin in Einzelfällen zu Fieber mit Mangel an weißen Blutkörperchen und Blutplättchen kommen kann. Wahrscheinlich beruhen diese Beschwerden auf einer Überempfindlichkeit gegen Chinin. Weil Chinin gegen Wadenkrämpfe frei verkäuflich ist, stellt die Verwechselungsmöglichkeit der Nebenwirkung mit den Anzeichen einer Infektion mit Viren oder Bakterien ein Problem dar. Tritt daher nach der Einnahme des Wirkstoffes Fieber auf, ist Chinin sofort abzusetzen und der Patient sollte einen Arzt aufsuchen. Wegen dieser Nebenwirkungen wird der Wirkstoff zur Behandlung von Wadenkrämpfen der Verschreibungspflicht unterstellt werden.






Anzeige