Chinin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 09. Januar 2014)

auch bezeichnet als:
(8S,9R)-6'-Methoxy-9-cinchonanol; (R)-(6-Methoxychinolin-4-yl)[(2S,4S,5R)-5-ethenyl-1-azabicyclo[2.2.2.]oct-2-yl]methanol; Chininum

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Chinin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Chinin nicht verwendet werden?

Chinin darf nicht angewendet werden bei
  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • bestimmten Hörstörungen (Ohrgeräusche oder Tinnitus)
  • einer Schädigung des Sehnervs
  • einem Mangel an dem Enzym Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase
  • einer bestimmten Form der Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • Herzrhythmusstörungen, verlangsamtem Herzschlag oder anderen Herzerkrankungen.
Bei Störungen des Salzhaushaltes, beispielsweise Verminderung von Kalium im Blut etwa durch Erbrechen, Durchfall oder Medikamente sind ärztliche EKG-Kontrollen und möglicherweise Blutuntersuchungen erforderlich.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

In der Schwangerschaft und Stillzeit darf Chinin nicht eingesetzt werden. Es könnte in hoher Dosierung das Ungeborene schädigen und vermag möglicherweise Wehen auszulösen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Als Malariamittel wird Chinin bereits bei Kleinkindern angewendet.

Der Einsatz zur Muskelentspannung bei Wadenkrämpfen von Kindern ist verboten.




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