Budipin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 07. September 2007)

auch bezeichnet als:
1-tert-Butyl-4,4-diphenylpiperidin; Antiparkinson-Mittel

Gegenanzeigen

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Budipin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern. Bitte beachten Sie, dass die Gegenanzeigen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Wann darf Budipin nicht verwendet werden?

Patienten mit angeborener Störung des Muskelstoffwechsels (Myasthenia gravis), nicht behandelter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz NYHA IV), Entzündungen des Herzmuskels (Kardiomyopathien und Myocarditiden), Herzrhythmusstörungen (AV-Block II. und III. Grades, Bradykardie unter 55 Schläge pro Minute) oder neurologischen Erkrankungen wie Verwirrtheitszuständen oder Sinnestäuschungen, die nicht durch die Parkinson-Krankheit bedingt sind, dürfen den Wirkstoff nicht einnehmen.

Budipin darf ebenfalls nicht angewendet werden bei schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen in der Vorgeschichte wie ventrikulären Arrhythmien einschließlich Torsade de pointes, einer verringerten Kaliumblutkonzentration (Hypokaliämie), einer verringerten Magnesiumblutkonzentration (Hypomagnesiämie) oder wenn gleichzeitig Amantadin oder bestimmte Gyrasehemmer wie Sparfloxacin eingenommen werden.

Bei Patienten, die an schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen leiden, ist der Wirkstoff vorsichtig zu dosieren.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder und Jugendliche dürfen den Wirkstoff nicht einnehmen.




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