Bromocriptin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 05. Dezember 2014)

auch bezeichnet als:
5-Brom-7-methyl-4,6,6a,7,8,9-hexahydroindolo[4,3-fg]chinolin-9-carbonsäure-(10b-hydroxy-5-isobutyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-octahydrooxazolo[3,2-a]pyrrolo[2,1-c]pyrazin-2-yl)amid; Bromocriptinum

Welche Wechselwirkungen zeigt Bromocriptin?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Während der Behandlung mit Bromocriptin ist die Alkoholverträglichkeit vermindert. Auf Alkoholgenuss sollte daher verzichtet werden.

Medikamente, die den Blutdruck beeinflussen, wie Methyldopa (bei Bluthochdruck) oder Glycerolnitrat (gegen Angina Pectoris), können in ihrer Wirkung verstärkt werden.

Bestimmte Medikamente zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (zum Beispiel Neuroleptika) hemmen den Botenstoff Dopamin, sind so genannte Dopamin-Antagonisten. Daher schwächen sie die Bromocriptin-Wirkung, denn Bromocriptin verstärkt Dopamin-Effekte.

Griseofulvin, ein Wirkstoff zur Bekämpfung von Pilzinfektionen, kann die Wirkung von Bromocriptin aufheben.

Bestimmte Antibiotika (Makrolid-Antibiotika) können die Wirkung von Bromocriptin verstärken. Gleiches gilt für Octreotid, einen Wirkstoff, der bei bestimmten Tumoren verwendet wird.

Wird Bromocriptin mit Levodopa-Präparaten (gegen die Parkinson-Krankheit) kombiniert, sollte nach der Dosissteigerung von Bromocriptin die Levodopa-Dosis verringert werden. So können die Levodopa-typischen Nebenwirkungen abgeschwächt werden.




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